Das Problem bei jeder Prüfung ist ähnlich: Man steht vor einem Berg von geforderten Themen, hat aber nur eine begrenzte Menge an Wissen und einige (bekannte oder unbekannte) Lücken.
Dazu die meist ungewohnte Prüfungssituation, die Ungewissheit über den Inhalt, der Stress und die verschiedenen Sorgen um das, was passieren könnte.
Es gibt nur eine begrenzte Zeit, in der das vorhandene oder erschlossene Wissen entsprechend des Erwartungshorizontes der Frage bestmöglich präsentiert werden muss.
Unterschiedliche Prüfungen haben unterschiedliche Anforderungen an die Prüflinge.
Bei manchen Prüfungen wird ein breites Übersichtswissen gefordert, bei anderen kommt nur ein kleiner Bereich, der aber bis in die letzte Tiefe geprüft wird. Mitunter ist auch neben dem fachlichen Inhalt der Umgang mit ungewohnten oder unlösbaren Problemen ein wichtiger Aspekt der Prüfung.
Wichtig ist daher zuerst eine Analyse der Prüfung: Was wird verlangt, was sind die Erwartungen der Prüfer oder Prüfungskommission. Denn je nach Prüfung wird die Vorbereitung unterschiedlich aussehen müssen.
Als zweites ist der geforderte Stoff für die Prüfung zu strukturieren und zu lernen. Das Inhaltsverzeichnis des Lehrbuches kann als Struktur dienen, es kann aber durchaus sein, dass es andere, für Sie sinnvollere Strukturen gibt. Wichtig ist nur, dass alle Bereich, die von der Prüfung verlangt werden, innerhalb der Struktur erscheinen.
Das dritte ist eine „Vokabel-Liste“ der Fachbegriffe und Worte/Themen, die innerhalb der Prüfung Punkte bringen werden. Häufig überliest der Korrektor eine Erklärung aus zwei Sätzen, in denen der gewünschte Fachbegriff aber nicht vorkommt.
Aus der Fülle an möglichen Formeln sollten die wichtigsten Grundformeln beherrscht werden.
Anhand der Struktur und der Fachbegriffe kann man seinen Wissenstand überprüfen – und an den Schwachpunkten arbeiten.
Nachdem das Fachwissen weitgehend erarbeitet ist, beginnt die Präsentation des erlernten oder einfach nur „mit gesundem Menschenverstand“ erklärbaren Stoffes.
Auch das beste Wissen nutzt aber nichts, wenn die Frage nicht verstanden wird. Und hier ist ein weiterer wichtiger Punkt: Gibt es Probeklausuren, Prüfungen der vergangenen Jahre oder Material, anhand dessen man den Fragestil in dieser Prüfung kennenlernen kann?
Bei vielen Prüfungen gibt es „Schlüsselworte“ die zeigen, was genau erwartet wird: „beschreiben Sie“, ist etwas anderes als „begründen Sie“ oder „erklären Sie“. Ist „kurz“ oder „ausführlich“ gefragt, wird eine Definition erfragt oder ein Beispiel …
Und zuletzt ist es hilfreich, ein paar Prüfungssituationen zu simulieren, um das Gefühl für die Zeit zu bekommen. Wie
schnell oder langsam vergeht die gegebene Zeit? Reicht die Zeit, alle Fragen zu beantworten. Bleibt am Ende eine Menge nicht präsentierten Wissens oder eher eine Menge an Zeit
übrig?
Wenn Sie den Eindruck haben, diese Gedanken helfen Ihnen schon einmal ein Stückchen weiter, dann freue ich mich sehr für Sie.
Wenn Sie durch diese Gedanken den Eindruck haben, mit diesem Vorgehen kann ich Sie dabei unterstützen, sich optimal auf Ihre Prüfung vorzubereiten, dann können Sie mich gerne jederzeit
kontaktieren.
Ihre bestandene Prüfung ist auch mein Erfolg – denn er eröffnet neue Perspektiven, neue Möglichkeiten und neue Lebenswege für Sie.
Ich freue mich, von Ihnen zu hören.